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Wie werden Mitarbeitergespräche geführt?

von Strobl Stephanie (Kommentare: 0)

Warum Sie Gesprächsleitfäden vernichten sollten

Bei der Entwicklung von Mitarbeitern zu Führungskräften gibt es immer große eine "Hürde". Mitarbeitergespräche führen.

Gesprächsanlässe gibt es viele:

  • Mitarbeitergespräche zu Rekrutierung und Einstellung
  • Mitarbeitergespräche zu Zielvereinbarung und Zielerreichung
  • Delegationsgespräche
  • Feedbackgespräche mit Mitarbeitern
  • Klärungsgespräche mit Mitarbeitern
  • Gespräche zu Konfliktdeeskalation
  • Schlichtungsgespräche mit mehreren Beteiligten
  • Kündigungsgespräche

 

In unseren Inhouse-Trainings, Coachings und Transferphasen schildern uns die Teilnehmer und die Führungskräfte von Unternehmen, dass genau diese Gespräche für sie die größte Herausforderung sind und erhoffen sich von uns Gesprächsleitfäden.

 

Für Führungskräfte gibt es viele Mitarbeitergesprächsleitfäden

In unserer langjährigen Praxis haben wir schon einige gesehen und selbst genug erstellt. Letztendlich haben wir festgestellt, dass sie nicht den gewünschten Erfolg haben. Wir haben sie alle vernichtet. Und das ist auch unser Tipp an Sie: Vernichten Sie die Gesprächsleitfäden.

 

Warum Sie Gesprächsleitfäden vernichten sollten?

An alle Unternehmen und Führungskräfte ein Hinweis:

Leitfäden suggerieren Ihnen, dass die Reihenfolge der verschiedenen Gesprächsstationen geplant werden könnte.

In Kommunikationstrainings zum Thema Mitarbeitergespräche führen und in unseren vergangenen „On the Job“ Begleitungen konnten wir feststellen, dass gerade die Reihenfolge nicht planbar ist.

Und das ist auch logisch. Schließlich hat der Gesprächspartner auch einen Einfluss auf das Gespräch und möchte seine Themen behandelt wissen oder er lenkt aus anderen Gründen in eine von ihm gewünschte Richtung. Es geht also mehr darum achtsam zu sein. Liebe Führungskräfte, bitte verzeihen Sie uns das Modewort.

Aber es ist nicht falsch an dieser Stelle von Achtsamkeit zu sprechen. Schon seit vielen Jahren ist es bekannt und erwiesen, dass nur der echte Wunsch den Gesprächspartner zu verstehen, zu guten und nachhaltigen Ergebnissen führt. Gesprächsleitfäden haben sehr oft einen auf Durchsetzung ausgerichteten Charakter und untermauern somit die asymmetrische Machtverteilung in der Führung. Das ist sicher nicht die gewaltfreie Kommunikation, die sich immer mehr Mitarbeiter und auch Führungskräfte wünschen.

 

In unserem Kommunikations Training zu „Mitarbeitergespräche führen. Vom Feedback bis zum Konfliktmanagement.“ arbeiten wir daher mit unseren Teilnehmern zuerst am eigenen Führungs- und Rollenverständnis im Unternehmen.

  • Was ist Ihre Aufgabe als Führungskraft?
  • Welche Führungsziele haben Sie innerhalb meines Unternehmens?
  • Welches Führungsverständnis haben Sie?
  • Welche Haltung habe Sie zu sich selbst und zu anderen?
  • Sie Partner, Mentor oder Chef…

 

Erst in zweiter Linie empfehlen wir mit Führungskräften an Kommunikations-Tools zu arbeiten

Wir vergleichen diese Werkzeuge tatsächlich gerne mit einem Handwerker und dessen Werkzeugkasten. Der Handwerker sieht vor Ort eine Aufgabe. Nun entscheidet er, aufgrund seiner Expertise, welches Werkzeug er nutzt.

Das Werkzeug muss im Werkzeugkasten enthalten sein. Das Werkzeug liegt aber ohne Reihenfolge im Koffer. Der Handwerker entscheidet, welches Werkzeug er zu welchem Zeitpunkt einsetzen muss. Genauso verhält es sich bei Mitarbeitergesprächen. Die Beobachtung, die Wahrnehmung und das daraus resultierende Verständnis für die daraus folgen, Notwendigkeit ist die Basis für Mitarbeitergespräche.

Wir möchten hinzufügen, dass dies nicht nur für Mitarbeitergespräche gilt, sondern für alle Gespräche zwischen Menschen. Daher können die Werkzeuge für Mitarbeitergespräche auch in Kundengesprächen oder Gesprächen im persönlichen und privaten Raum genutzt werden. Das gilt selbstverständlich nur dann, wenn die Gesprächsphilosophie auf Gewaltfreiheit ausgerichtet ist. Stellen Sie sich mal ein Gespräch mit Ihrem Partner auf Basis einen Gesprächsleitfaden vor. Wir sind uns sicher, dass das nur schiefgehen kann.

 

Auf der Werkzeugebene sollte im Kommunikationsseminar darauf geachtet werden, dass nicht zu viele Modelle gelehrt werden. Das führt erfahrungsgemäß zu Verwirrung.

 

In unseren Inhouse-Trainings zu Mitarbeitergesprächen für Führungskräfte nutzen wir überwiegend folgende Inhalte und Modelle:

  • Fragetechniken
  • Metakommunikation
  • Verlangsamungstechniken
  • Spiegelungen
  • Feedback
  • Verschiedene Interventionen

Erfahrungsgemäß kommt man mit diesen Modellen sehr gut aus.

 

Wir legen besonderen Wert auf die Transfersicherung

Transfersichere Seminargestaltung bedeutet die Methoden so zu gestalten, dass die Teilnehmer einen optimalen Übergang vom Labor in die Praxis haben können.

 

Analysemethoden:

  • Filmauswertungen zum Thema Körpersprache
  • Hörspielauswertungen zum Thema Sprachverhalten

 

Erkenntnismethoden:

  • Skripten
  • Erstellen von Lehrfilmen
  • Erstellen von Hörspielen

 

Methoden zum Verhaltenslernen und zur Transfersicherung

Die Arbeit mit den Spiegelspielern (Seminarschauspielern) und den Transfersicherern hat sich als besonders nachhaltig erwiesen.

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